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Amateurfunk in Meiningen
Was ist Amateurfunk?
Was macht ein Funkamateur?
In kurzen Worten ließen sich die Fragen grob so beantworten:
Amateurfunk ist ein Hobby, bei dem es um Elektronik,
Geräteselbstbau, Beobachtung und Ausnutzung der
Wellenausbreitung in der Atmosphäre, viele Funkkontakte mit
anderen Ländern und um Sport bei Contesten und Amateurfunkpeilen
geht. Die Funkamateure besitzen so etwas, wie ihre eigene
Radiostation, mit der sie weltweit gehört werden können. Es ist
daher ein vielseitiges, experimentelles, von vielen äußeren
Einflussfaktoren geprägtes, aber auch staatlich anerkanntes und
geprüftes Hobby.
Die Funkamateure müssen - bevor sie senden dürfen - eine
staatliche Prüfung bei der Bundesnetzagentur bestehen und
erhalten dann ein Amateurfunkzeugnis. Dafür müssen sie
nachweisen, dass sie fundiertes Wissen über die technischen
Zusammenhänge, die internationalen Regeln und angewandten
Betriebstechniken für die internationalen Kontakte haben.
Der "normale" Funkkontakt mit Gleichgesinnten auf der ganzen
Welt macht viel Spass und man lernt eine Menge über die anderen
Länder und Sprachen dabei. Natürlich auch über die Technik die
verwendet wird. Sie kann gekauft oder zumindest in Teilen selbst
hergestellt (gebastelt) werden.
Funkamateure forschen und entwickeln aber auch an neuen
Übertragungsverfahren, elektronischen Schaltungen und beobachten
die Einflüsse der Wetters und der Sonnenwetters (Eruptionen und
Strahlung) auf das Funkgeschehen.
Viele Funkamateure haben aus ihrem Hobby einen Beruf gemacht und
nach der Amateurfunkausbildung einen technisches Studium
abgeschlossen. In der Berufswelt trug ein Amateurfunkzeugnis
schon manches Mal zur positiven Entscheidung für einen Bewerber
bei.
Wie wird man Funkamateur?
Das Amateurfunkzeugnis erhält man, wenn man die
Amateurfunkprüfung bestanden hat. Das ist in internationalen und
deutschen Gesetzen und Verordnungen geregelt. Um den Amateurfunk
"kümmert" sich das Bundesministerium für Wirtschaft und dessen
verlängerter Arm die
Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post
und Eisenbahnen (kurz BNetzA). Dort werden die
Prüfungsfragen ausgearbeitet und in einem Prüfungsfragenkatalog
für die Unterschiedlichen Zeugnissklassen zusammengestellt. Die
Außenstellen führen die Prüfungen durch. Termine und Orte sind
unter dem Link ebenfalls zu finden.
Soviel zum unangenehmen, aber nötigen Teil, wenden wir uns
nun der Einsteigerfrage schlechthin zu.
Wie schaffe ich die Prüfung???
Dazu existieren viele Wege, die zu Ziel führen, z.B.:
Auswendiglernen des Katalogs...
Fernlehrgang...
... oder Lernen bei uns im OV:
Wir kümmern uns zwar nicht um alle Spielarten des Amateurfunks,
sind aber Spitze bei dem, was wir tun. Die in der Prüfung
verlangten Inhalte kann man bei uns locker unter Anleitung in
der Praxis trainieren. So prägt sich das alles viel besser ein.
Man lernt schließlich fürs Leben und nicht für die Prüfung....
Bei uns sind Interessierte immer willkommen, egal ob Schüler,
AzuBi, Lehrling, Kurzwellenhörer (SWL), Elektronik-Bastler,
PC-Freaks, Linux-Spezis, Organisator, Wetterinteressierte,
Hobbyastronomen, Waldläufer...
Weitere Infos
Was geht alles im Amateurfunk?
Allein der
Frequenzbereich reicht von extrem
langwelligen Frequenzen (z. B. Ultraschall)
bis hin zu extrem kurzwelligen Frequenzen
(sehr weit über den Satellitenbereich
hinaus, z. B. 250 GHz). Auch bei den
verschiedenen Betriebsarten gibt es eine
sehr große Auswahl, z. B.:
-
Morsetelegrafie, Sprechfunk
-
Digitale Betriebarten (verschiedene
Fernschreibverfahren) mit dem PC
-
verschiedene Amateurfernsehverfahren
(digital, analog, schmalband)
-
Paket
Radio (PR, ein Mail- und Newsgroupsystem
mit Programm- und Dateiablage)
-
Verbindungen z. B. über Reflektion an
der Mondoberfläche (EME), Meteorspuren (Meteorscatter),
Polarlichtern (Aurora), spezielle
ionisierte Wolken (sporadicE) u. a.
-
Inselaktivierungen (IOTA),
Berggipfelaktivierungen (SOTA)
-
Verbindungen über Amateurfunksatelliten
-
Internationales Wettkampfgeschehen in
allen Bereichen
-
Elektronik- und Antennenbasteln,
Softwareentwicklung
Das
genannte kann nur ein Auszug sein. Der
Amateurfunk ist ein Experimentalfunk und
entwickelt sich natürlich ständig weiter, so
auch die diversen Möglichkeiten.
Weitere Infos in
Wikipedia
Frequenzliste Amateurfunk
| Wellenlänge |
Bandanfang (MHz) |
Bandende (MHz) |
|
2200 m |
0,1357 |
0,1378 |
|
160 m |
1,8150 |
1,8350 |
|
80 m |
3,5000 |
3,8000 |
|
40 m |
7,0000 |
7,2000 |
|
30 m |
10,1000 |
10,1500 |
|
20 m |
14,0000 |
14,3500 |
|
17 m |
18,0680 |
18,1680 |
|
15 m |
21,0000 |
21,4500 |
|
12 m |
24,8900 |
24,9900 |
|
10 m |
28,0000 |
29,7000 |
|
6 m |
50,0800 |
52,0000 |
|
2 m |
144,0000 |
146,0000 |
|
70 cm |
430,0000 |
440,0000 |
|
23 cm |
1.240,0000 |
1.300,0000 |
|
13 cm |
2.300,0000 |
2.450,0000 |
|
9 cm |
3.400,0000 |
3.475,0000 |
|
6 cm |
5.650,0000 |
5.850,0000 |
|
3 cm |
10.000,0000 |
10.500,0000 |
|
1,5 cm |
24.000,0000 |
24.250,0000 |
|
6 mm |
47.000,0000 |
47.200,0000 |
|
4 mm |
76.000,0000 |
81.000,0000 |
|
3 mm |
122.250,0000 |
123.000,0000 |
|
2 mm |
134.000,0000 |
141.000,0000 |
|
1,2 mm |
241.000,0000 |
250.000,0000 |
Links zum Thema:
Ihr Ortsverband (OV) in Thüringen
Deutschlandweit über www.darc.de
nochmehr Infos über Amateurfunk

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