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letzter Stand: 19.11.2008

 

Amateurfunk in Meiningen

Was ist Amateurfunk?

Was macht ein Funkamateur?

In kurzen Worten ließen sich die Fragen grob so beantworten:

Amateurfunk ist ein Hobby, bei dem es um Elektronik, Geräteselbstbau, Beobachtung und Ausnutzung der Wellenausbreitung in der Atmosphäre, viele Funkkontakte mit anderen Ländern und um Sport bei Contesten und Amateurfunkpeilen geht. Die Funkamateure besitzen so etwas, wie ihre eigene Radiostation, mit der sie weltweit gehört werden können. Es ist daher ein vielseitiges, experimentelles, von vielen äußeren Einflussfaktoren geprägtes, aber auch staatlich anerkanntes und geprüftes Hobby.
Die Funkamateure müssen - bevor sie senden dürfen - eine staatliche Prüfung bei der Bundesnetzagentur bestehen und erhalten dann ein Amateurfunkzeugnis. Dafür müssen sie nachweisen, dass sie fundiertes Wissen über die technischen Zusammenhänge, die internationalen Regeln und angewandten Betriebstechniken für die internationalen Kontakte haben.

Der "normale" Funkkontakt mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt macht viel Spass und man lernt eine Menge über die anderen Länder und Sprachen dabei. Natürlich auch über die Technik die verwendet wird. Sie kann gekauft oder zumindest in Teilen selbst hergestellt (gebastelt) werden.

Funkamateure forschen und entwickeln aber auch an neuen Übertragungsverfahren, elektronischen Schaltungen und beobachten die Einflüsse der Wetters und der Sonnenwetters (Eruptionen und Strahlung) auf das Funkgeschehen.

Viele Funkamateure haben aus ihrem Hobby einen Beruf gemacht und nach der Amateurfunkausbildung einen technisches Studium abgeschlossen. In der Berufswelt trug ein Amateurfunkzeugnis schon manches Mal zur positiven Entscheidung für einen Bewerber bei.


Wie wird man Funkamateur?

Das Amateurfunkzeugnis erhält man, wenn man die Amateurfunkprüfung bestanden hat. Das ist in internationalen und deutschen Gesetzen und Verordnungen geregelt. Um den Amateurfunk "kümmert" sich das Bundesministerium für Wirtschaft und dessen verlängerter Arm die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (kurz BNetzA). Dort werden die Prüfungsfragen ausgearbeitet und in einem Prüfungsfragenkatalog für die Unterschiedlichen Zeugnissklassen zusammengestellt. Die Außenstellen führen die Prüfungen durch. Termine und Orte sind unter dem Link ebenfalls zu finden.

Soviel zum unangenehmen, aber nötigen Teil, wenden wir uns nun der Einsteigerfrage schlechthin zu.

Wie schaffe ich die Prüfung???

Dazu existieren viele Wege, die zu Ziel führen, z.B.:
Auswendiglernen des Katalogs...
Fernlehrgang...

... oder Lernen bei uns im OV:
Wir kümmern uns zwar nicht um alle Spielarten des Amateurfunks, sind aber Spitze bei dem, was wir tun. Die in der Prüfung verlangten Inhalte kann man bei uns locker unter Anleitung in der Praxis trainieren. So prägt sich das alles viel besser ein. Man lernt schließlich fürs Leben und nicht für die Prüfung....

Bei uns sind Interessierte immer willkommen, egal ob Schüler, AzuBi, Lehrling, Kurzwellenhörer (SWL), Elektronik-Bastler, PC-Freaks, Linux-Spezis, Organisator, Wetterinteressierte, Hobbyastronomen, Waldläufer...

Weitere Infos


Was geht alles im Amateurfunk?

Allein der Frequenzbereich reicht von extrem langwelligen Frequenzen (z. B. Ultraschall) bis hin zu extrem kurzwelligen Frequenzen (sehr weit über den Satellitenbereich hinaus, z. B. 250 GHz). Auch bei den verschiedenen Betriebsarten gibt es eine sehr große Auswahl, z. B.:

  • Morsetelegrafie, Sprechfunk
  • Digitale Betriebarten (verschiedene Fernschreibverfahren) mit dem PC
  • verschiedene Amateurfernsehverfahren (digital, analog, schmalband)
  • Paket Radio (PR, ein Mail- und Newsgroupsystem mit Programm- und Dateiablage)
  • Verbindungen z. B. über Reflektion an der Mondoberfläche (EME), Meteorspuren (Meteorscatter), Polarlichtern (Aurora), spezielle ionisierte Wolken (sporadicE) u. a.
  • Inselaktivierungen (IOTA), Berggipfelaktivierungen (SOTA)
  • Verbindungen über Amateurfunksatelliten
  • Internationales Wettkampfgeschehen in allen Bereichen
  • Elektronik- und Antennenbasteln, Softwareentwicklung

Das genannte kann nur ein Auszug sein. Der Amateurfunk ist ein Experimentalfunk und entwickelt sich natürlich ständig weiter, so auch die diversen Möglichkeiten.

Weitere Infos in Wikipedia


Frequenzliste Amateurfunk

Wellenlänge Bandanfang (MHz) Bandende (MHz)
2200 m 0,1357 0,1378
160 m 1,8150 1,8350
80 m 3,5000 3,8000
40 m 7,0000 7,2000
30 m 10,1000 10,1500
20 m 14,0000 14,3500
17 m 18,0680 18,1680
15 m 21,0000 21,4500
12 m 24,8900 24,9900
10 m 28,0000 29,7000
6 m 50,0800 52,0000
2 m 144,0000 146,0000
70 cm 430,0000 440,0000
23 cm 1.240,0000 1.300,0000
13 cm 2.300,0000 2.450,0000
9 cm 3.400,0000 3.475,0000
6 cm 5.650,0000 5.850,0000
3 cm 10.000,0000 10.500,0000
1,5 cm 24.000,0000 24.250,0000
6 mm 47.000,0000 47.200,0000
4 mm 76.000,0000 81.000,0000
3 mm 122.250,0000 123.000,0000
2 mm 134.000,0000 141.000,0000
1,2 mm 241.000,0000 250.000,0000

Links zum Thema:

Ihr Ortsverband (OV) in Thüringen

Deutschlandweit über www.darc.de

nochmehr Infos über Amateurfunk

 


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